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Die steckerziehende Putzfrau

Die steckerziehende Putzfrau

Eine südafrikanische Klinik. Die Sterblichkeitsrate auf der Intensivstation ist freitags immer deutlich höher als sonst, wieso?

EinIntensivstatione gründliche Untersuchung ergibt, dass die Putzfrau, die freitags Frühdienst hat, jeweils das Kabel des Beatmungsapparats aus dem Netz zieht, um den Staubsauger einzustecken.

Eine unglaubliche Geschichte? Sind Sie vielleicht froh, dass Sie selbst nicht in einem Bereich arbeiten, in dem Menschen bei Fehlern gleich ums Leben kommen? Allerdings sind die meisten Unternehmen im übertragenen Sinne Intensivstationen – es wird intensiv gearbeitet und alle hängen am Tropf des Kunden.

Gibt es auch in Ihrem Unternehmen eine «steckerziehende Killerputzfrau»? Ein verärgerter Kunde vielleicht? Der nicht mehr bestellt, weil er mit der Leistung unzufrieden ist? Wenn der Kunde den Stecker zieht, wird’s für jede Firma lebensgefährlich – so wie für einen Patienten, der auf der Intensivstation liegt.

Vielleicht denken Sie jetzt spontan: «Naja, wir haben zum Glück nicht nur einen einzigen Kunden, er uns den Stecker ziehen kann». Das stimmt wahrscheinlich sogar.

Aber stellen Sie sich einmal vor, in der oben genannten Klinik hört der Direktor von der erwähnten «steckerziehenden Killerputzfrau» und meint locker: «Ach, nicht so schlimm! Es gibt ja noch viele Patienten – es kommen schliesslich dauernd neue rein!».

Spüren Sie, wie Ihnen als Patient dieser Klinik vor Wut die Galle hochkommt? Eine solche Einstellung wäre völlig inakzeptabel. Nein, eine Klinik würde sofort etwas unternehmen, damit so etwas möglichst nie mehr vorkommt! Ihr Image wäre in höchster Gefahr.

Wie steht es bei Ihnen? Unternehmen Sie etwas, wenn Sie solche Tendenzen feststellen?

  • Beschwerden von Kunden über das Verhalten Ihrer Mitarbeiter:
    eine Telefonschulung beim Innendienst!
  • Krankheitsbedingte Abwesenheit von Mitarbeitern:
    Schulung in Stressbewältigung
  • Rückläufige Zahlen im Vertrieb:
    Verkaufstraining des Aussendienstes